Was ist die "Jahresspende"?

Die Idee der "Jahresspende" entstand im Jahr 2009:

Direkt nach der Stadtratswahl hatte der Stadtrat gegen die Stimmen der FWG Nastätten e.V. die Aufwandsentschädigung für Rats- und Ausschussmitglieder um satte 50% von 10,- Euro auf 15,- Euro pro Sitzung erhöht. Ein Betrag, der sich im Laufe einer Wahlperiode auf eine Summe von mehreren Tausend Euro summiert. Die FWG spendet seither diesen Erhöhungsbetrag regelmäßig für Nastätter Institutionen, die Unterstützung brauchen.
Da die FWG – Mitglieder mehrheitlich der Meinung sind, dass es den Mandatsträgern der Stadt gut zu Gesicht stünde, den angespannten Haushalt unserer Stadt auch persönlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu entlasten, haben wir mehrfach beantragt, wieder zu den Beträgen vor der o.a. Erhöhung zurückzukehren. Leider wurden alle unsere Vorstöße von den anderen Fraktionen abgelehnt. Wir empfinden selbstverständlich große Hochachtung gegenüber allen, die bereit sind, sich für unsere Stadt ehrenamtlich zu engagieren und verlangen nicht, dass Mandatsträger hierfür privat „draufzahlen“ müssen – eine Finanzierung der Fraktionsarbeit aus öffentlichen Mitteln in geringerer Höhe halten wir aber für durchaus ausreichend. Die FWG (die übrigens keinerlei Spenden für Ihre Arbeit bekommt) bestreitet alle vereinsinternen Kosten für Werbung etc. aus eigenen Mitgliedsbeiträgen und kann somit auch weiterhin den auf die FWG entfallenden Erhöhungsbetrag bedürftigen Institutionen in Nastätten zur Verfügung stellen.

Der FWG-"Spendenticker":

Seit 2011 hat die FWG von ihren Aufwandsentschädigungen

an Nastätter Institutionen

5700,- Euro

gespendet.

 

(Stand: 27.03.2019)

Die "Jahresspenden" der FWG der letzten Jahre:

Übergabe der Jahresspende 2018  

Ulrike Bittner-Pommerenke (1.Reihe, 2.vl) mit FWG-Mitgliedern bei der Übergabe

Bei der FWG-Mitgliederversammlung im März 2019 konnte Frau Ulrike Bittner-Pommerenke vom Diakonischen Werk eine Spende der FWG für die Nastätter Tafel in Empfang nehmen. Aufgrund des Berichtes der Rhein-Lahn-Zeitung vom 23.Februar über die Finanznot der Nastätter Tafel hatten sich die FWG-Mitglieder spontan entschlossen, die diesjährige Jahresspende der FWG nach 2012 in diesem Jahr erneut der vom Diakonischen Werk betriebenen „Tafel“ in Nastätten zukommen zu lassen. So konnte Frau Bittner-Pommerenke erfreut die Summe von 1000,- Euro in Empfang nehmen.

Die „Tafel“ des Diakonischen Werkes verteilt in Nastätten seit mittlerweile 12 Jahren Lebensmittel, die sowohl von großen Märkten, als auch von kleinen und mittleren Betrieben aus der Region gespendet werden. Es handelt sich in der Regel um Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht und die zwar noch unbedenklich verzehrt werden können, aber von den Betrieben wenig später vernichtet werden müssten. Somit wird hier ein zweifacher Nutzen geschaffen:   Lebensmittel werden verzehrt, statt vernichtet, und Menschen in Notlagen wird damit die Möglichkeit gegeben, sich ausgewogen und bezahlbar zu ernähren. Lebensmittel von der „Tafel“ kann jeder beziehen, der nachweislich nur ein geringes Einkommen bezieht (Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Sozialhilfe oder auch nur geringe Rente). In Nastätten werden wöchentlich ca 170 Menschen von der „Tafel“ unterstützt, wobei die Berechtigung zum Bezug von Hilfe jährlich überprüft wird. Die Hilfe beschränkt sich nicht nur auf die Ausgabe von Lebensmitteln gegen einen geringen Obolus (2 Euro pro Ausgabe und Person), sondern es wird auch Beratung zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen durch das Sozialbüro für Erstberatung als Hilfe zur Selbsthilfe durchgeführt.  Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben ist die „Tafel“ nicht nur auf – glücklicherweise zahlreiche – Lebensmittelspender angewiesen (leider dürfen Lebensmittelspenden aus rechtlichen Gründen ausschließlich von Betrieben, und nicht von Privatpersonen angenommen werden), sondern die Arbeit der sich mit großem Einsatz engagierenden 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter benötigt auch finanzielle Unterstützung für Miete, Fahrzeugkosten (es werden z.B. Fahrzeuge mit Kühleinrichtung benötigt – das Gesundheitsamt überprüft regelmäßig alle Einrichtungen der Tafel), Strom, Heizung und vieles mehr.

Die FWG-Mitglieder wurden von Frau Bittner-Pommerenke ausführlich informiert und waren beeindruckt von der Schilderung der vielfältigen und hervorragend organisierten Arbeit der „Tafel“ – angesichts der sich verschärfenden Situation für viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt oft unverschuldet nur schwer alleine bestreiten können, sieht die FWG hier eine Chance, Menschen in Nastätten durch die Spende der Sitzungsgelder zu unterstützen. Der Kreis der Bezieher setzt sich aus ca 45% Menschen mit Migrationshintergrund – meist aus europäischen Ländern - und einem großen Anteil Rentnern und Rentnerinnen zusammen. Wer der „Tafel“ ebenfalls helfen möchte – Spenden sind unter der Kontonummer 552048237 bei der Naspa (BLZ 51050015) unter dem Verwendungszweck „Tafelarbeit“ herzlich willkommen und selbstverständlich steuerlich absetzbar.

Das Diakonische Werk Rhein-Lahn betreibt natürlich nicht nur die „Tafeln“ in Nastätten, Diez und Bad Ems – vielfältige Beratungs- und Betreuungsangebote für Menschen im Rhein-Lahn-Kreis sind Bestandteile der Arbeit dieses sozialen Dienstes der evangelischen Kirche. Informationen darüber unter: www.diakonie-rhein-lahn.de

Übergabe der Jahresspende 2017   

 

Die Fraktions- und Ausschussmitglieder der FWG-Nastätten e.V. spenden seit Jahren den Anteil ihrer Sitzungsgelder, um den der Stadtrat die Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder zuletzt erhöht hatte für Projekte, die Nastätter Bürgern zugutekommen. Nachdem in den vergangenen Jahren u.a. der VfL, das Jugendhaus Hahnenmühle und die freiwillige Feuerwehr in den Genuss einer Finanz“spritze“ gekommen waren, wurde in diesem Jahr zum Einen die Orgelrenovierung der evangelischen Kirchengemeinde, und zum Anderen der Kindertag des Gewerbevereins und der Stadt unterstützt.

Mitglieder der Fraktion übergaben am 29.8. den Verantwortlichen der Kirchengemeinde als ihren Beitrag zu den Renovierungskosten einen Scheck über 1000,- Euro.

Die mit ca 300 000 Euro veranschlagte Renovierung der historischen Vogt-Orgel aus dem Jahr 1860 wird zum größten Teil aus Eigenmitteln der Nastätter Kirchengemeinde und vielen Spenden getragen. Die Mitglieder der FWG Nastätten freuen sich gemeinsam mit Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver, Dekanatskantor Markus Ziegler und dem Kirchenvorsteher Diethard Burdinski auf die Rückkehr der Nastätter Orgel, die mit ihren insgesamt 1351 Pfeifen in 22 Registern voraussichtlich zum Weihnachtsfest in alter/neuer Klangpracht wieder erklingen wird.

vlnr: Kantor Markus Ziegler, Pfarrerin Anne-Bärbel Ruf-Körver, Kirchenvorsteher Diethard Burdinski, FWG-Kassenwart Peter Schumacher, 2.Beigeordneter Ulrich Gasteyer, Fraktionsmitglieder Anke Sorg, Christof Heil, Torben Schmitter und Werner Sorg

Übergabe Jahresspende 2015:

Die FWG-eht vor Ort:

Am 27. November nutzten Mitglieder der FWG-Nastätten die Übergabe ihrer Jahresspende an die Freiwillige Feuerwehr Nastätten zu einem interessanten Meinungs- und Informationsaustausch.

Wehrführer Rolf Strobel stand mit einigen Kameraden und dem Vorsitzenden der „Freunde und Gönner der FFW Nastätten e.V.“, Lutz Heidecker Rede und Antwort und berichtete aus der anspruchsvollen und hoch motivierten Tätigkeit unserer Feuerwehr.

Die allgemeinen Nachwuchsprobleme der Feuerwehren wirken sich in Nastätten zur Zeit glücklicherweise nicht ganz so gravierend aus – durch die vorbildliche Nachwuchsarbeit sind in Nastätten im Moment 60 aktive Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Problem gewinnt allerdings zunehmend an Bedeutung: Da viele Feuerwehrkameraden/innen als Pendler weit außerhalb von Nastätten ihrem Beruf nachgehen, ist die Tagesbereitschaft häufig sehr schwach besetzt – als erste Maßnahme wurden schon die Alarmierungen der Wehren Nastätten und Miehlen wochentags zusammengefasst – ob und wie hier weiterhin eine einsatzfähige Truppe auch an Wochentagen vorgehalten werden kann, wird sich in Zukunft zeigen. Ein Grund mehr für die FWG-Kommunalpolitiker, bei der künftigen Entwicklung der Stadt ganz besonders auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in Nastätten, und damit verbunden, die Entwicklung von Perspektiven für junge Menschen zu achten, damit Nastätten auch weiterhin eine junge, attraktive und lebendige Stadt bleibt.

Neben allgemeinen Themen wollten die FWG-ler natürlich auch wissen, wo die Nastätter Wehr aktuell der Schuh drückt – die FWG wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten im Stadtrat und seinen Ausschüssen dafür einsetzen, dass unsere Stützpunktfeuerwehr nicht nur gut ausgestattet, sondern auch in anderen Belangen möglichst gut unterstützt wird. Schockiert mussten die FWG-Vertreter hören, dass die Feuerwehr zunehmend mit Beschwerden von Mitbürgern zu kämpfen hat: So wurde den Wehrleuten, die sich mit großem Engagement und häufig unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit für die Allgemeinheit einsetzen schon vorgeworfen, dass sie nachts aus Rücksichtslosigkeit nicht auf den Einsatz des Martinshornes verzichteten und Mitbürger dadurch um ihren Schlaf brächten! Außerdem müssen die Feuerwehrfahrzeuge sich häufig bei einem Einsatz erst mal den Weg durch ein- und ausparkende Fahrzeuge auf dem Marktplatz bahnen. Deren Fahrer sehen häufig gar nicht ein, den Einsatzfahrzeugen Platz zu machen. Diese Entwicklungen betrachten die FWG-Mitglieder mit großer Sorge und auch Verärgerung – kein/e Feuerwehrfrau/mann beansprucht Wegerecht oder Parkraum im Einsatzfall aus Lust und Laune – das Landesbrandschutzgesetz schreibt den Feuerwehren vor, dass sie innerhalb von 8 Minuten an jedem Ort in ihrem Einsatzbereich wirksame Hilfe einleiten müssen – das ist nur zu schaffen, wenn von Seiten der Bürger hier auch entsprechende Rücksicht gezeigt wird. Dass es darüber hinaus mittlerweile auch Arbeitgeber gibt, die ihren Mitarbeitern nicht erlauben, zu einem Feuerwehreinsatz ihre Arbeitsstelle zu verlassen, zeigt, dass leider auch hier der Trend von der Unterstützung der Allgemeinheit hin zu einer immer stärker werdenden Individualisierung geht. Wie wertvoll die Hilfe einer gut unterstützten Wehr ist, wird häufig erst im Schadensfall anerkannt!

Nach dem sehr informativen Gespräch überreichten die FWG-Mitglieder dann ihre diesjährige Spende: 3 Feuerwehrhelme im Wert von über 1000 Euro werden in diesem Jahr von der FWG beschafft. Dieses Geld kommt aus der Sitzungsgelderhöhung für Stadtrats- und Ausschussmitglieder, die gegen das Votum der FWG von den Ratsfraktionen beschlossen wurde – da die FWG diese ihres Erachtens unnötigen Ausgaben nicht verhindern konnte, wird der Erhöhungsbetrag nun seit einigen Jahren Nastätter Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt. Nachdem in den vergangenen Jahren das Jugendhaus, die Tafel, die Kinderkrippe oder auch der VfL ansehnliche Beträge überreicht bekamen, kann die Feuerwehr in diesem Jahr ihre Ausrüstung mit modernster Schutztechnik weiter vervollkommnen.

Das Bild zeigt die Übergabe der Helme an die FFW Nastätten. Von rechts nach links: Uli Gasteyer (FWG), Lutz Heidecker vom Verein der „Freunde und Gönner“, Wehrführer Rolf Strobel sowie die weitere FWG-Delegation mit Werner Sorg, Alexander Bayer, Anke Sorg,  Martin Ludwig, Christof Heil, Erich Gugler und Eike Schmitter.

Übergabe der Jahresspende 2014

Anlässlich des Tages der offenen Tür in der neuen Kinderkrippe "Sternenzelt" im Untergeschoss des Bürgerauses übergab eine Delegaton der FWG-Nastätten bestehend aus Alexander Bayer, Ulrich Gasteyer, Anke Sorg, Christof Heil und Peter Schumacher die diesjährige Jahresspende in Form eines Schecks über 700 Euro. Die Jahresspende der FWG wird übergeben, seit der Nastätter Stadtrat im Jahr 2009 gegen die Stimmen unserer Fraktion die Sitzungsgelder für Rats- und Ausschussmiglieder erhöht hatte. Wir von der FWG haben daraufhin beschlossen, den Erhöhungsbetrag in voller Höhe jeweils einem guten Zweck in Nastätten zuzuführen. Nach Spenden an das Jugendhaus Hahnenmühle, die Nastätter Tafel oder  den Vfl- Nastätten haben die FWG-Mitglieder in diesem Jahr beschlossen, die Summe von 615 Euro auf 700 Euro aufzurunden und sie der neugegründeten Kinderkrippe im Nastätter Bürgerhaus zur Verfügung zu stellen. Die Leiterin, Frau Sonja Schmidt nahm die Spende hocherfreut entgegen, und wird das Geld für die zur Zeit stattfindende Gestaltung des Außenbereiches der Kinderkrippe verwenden.

Das Bild von der Übergabe am 22.03.2014 zeigt (v.l.n.r.) FWG-Kassierer Peter Schumacher mit seiner Tochter, den ersten Vorsitzenden der FWG, Alexander Bayer, den Architekten der Kinderkrippe (und FWG-Mitglied) Christof Heil mit seiner Tochter, Frau Sonja Schmidt (Leiterin der Kinderkrippe), den 2.Vorsitzenden der FWG, und Beigeordneten Ulrich Gasteyer und unsere  FWG-Schriftführerin Anke Sorg.

Übergabe der Jahresspenden 2012

Jahresspende 2012 Teil 1:

Freie Wählergruppe (FWG) unterstützt den VfL Nastätten

Rats- und Ausschussmitglieder der FWG-Nastätten informierten sich vor Ort über die Reparatur des durch einen Wildschaden stark beschädigten Rasensportplatzes in Nastätten. Der erste Vorsitzende des VfL Nastätten, Holger Weinmann, berichtete, dass der Verein nach der Absage von Fördergeldern die Reparatur der Rasenfläche in Eigenleistung vor allem seiner jüngeren Mitglieder in die Hand genommen hat. Die erheblichen Anstrengungen hätten sich gelohnt - der Platz sei hoffentlich bald wieder bespielbar. In der Jahreshauptversammlung der FWG war ein Thema die schwierige Lage des VfL, der durch die Schäden erhebliche Einschränkung seiner Aktivitäten hinnehmen musste. Die FWG-Mitglieder entschlossen sich, die FWG Jahresspende zu einem großen Teil dem VfL zur Verfügung zu stellen, um wenigstens den finanziellen Schaden für diesen Verein abzufedern. Seitdem die Aufwandsentschädigung für Rats- und Ausschussmitglieder durch die anderen Parteien im Stadtrat gegen den Widerstand der FWG erhöht wurde, stellen die FWG-Vertreter ihre Einnahmen aus der Erhöhung regelmäßig als Spende zur Verfügung. So konnte Holger Weinmann aus der Hand des FWG-Vorsitzenden Alexander Bayer einen Scheck in Höhe von 500 Euro in Empfang nehmen. Mit einem weiteren Teil der Jahresspende soll die Arbeit der Nastätter „Tafel“ unterstützt werden.

(v.l.) Hellmut Schlieper, Manfred Bayer, Ulrich Gasteyer, Werner Sorg, Holger Weinmann, Alexander Bayer, Anke Sorg, Peter Schumacher

Jahresspende 2012 Teil 2:

Am 20.11.2012 konnte die Leiterin des Diakonischen Werkes Rhein-Lahn, Frau Bittner-Pommerenke, aus den Händen des FWG-Vorsitzenden Alexander Bayer einen Scheck über 500 Euro in Empfang nehmen.

Die „Tafel“ des Diakonischen Werkes verteilt in Nastätten seit mittlerweile 5 Jahren Lebensmittel, die sowohl von großen Märkten, als auch von kleinen und mittleren Betrieben aus der Region gespendet werden. Es handelt sich in der Regel um Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht und die zwar noch unbedenklich verzehrt werden können, aber von den Betrieben wenig später vernichtet werden müssten. Somit wird hier ein zweifacher Nutzen geschaffen:   Lebensmittel werden verzehrt, statt vernichtet, und Menschen in Notlagen wird damit die Möglichkeit gegeben, sich ausgewogen und bezahlbar zu ernähren. Lebensmittel von der „Tafel“ kann jeder beziehen, der nachweislich nur ein geringes Einkommen bezieht (Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Sozialhilfe oder auch nur geringe Rente). In Nastätten werden wöchentlich 120 – 130 Menschen von der „Tafel“ unterstützt, wobei die Berechtigung zum Bezug von Hilfe jährlich überprüft wird.. Die Hilfe beschränkt sich nicht nur auf die Ausgabe von Lebensmitteln gegen einen geringen Obolus (2 Euro pro Ausgabe und Person), sondern es wird auch Beratung zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen als Hilfe zur Selbsthilfe durchgeführt.  Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben ist die „Tafel“ nicht nur auf – glücklicherweise zahlreiche – Lebensmittelspender angewiesen (leider dürfen Lebensmittelspenden aus rechtlichen Gründen ausschließlich von Betrieben, und nicht von Privatpersonen angenommen werden), sondern die Arbeit der sich mit großem Einsatz engagierenden ehrenamtlichen Mitarbeiter benötigt auch finanzielle Unterstützung für Miete, Fahrzeugkosten (es werden z.B. Fahrzeuge mit Kühleinrichtung benötigt – das Gesundheitsamt überprüft regelmäßig alle Einrichtungen der Tafel), Strom, Heizung und vieles mehr.

Die FWG-Mitglieder wurden von Frau Bittner-Pommerenke ausführlich informiert und waren beeindruckt von der Schilderung der vielfältigen und hervorragend organisierten Arbeit der „Tafel“ – angesichts der sich verschärfenden Situation für viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt oft unverschuldet nur schwer alleine bestreiten können, sieht die FWG hier eine Chance, Menschen in Nastätten durch die Spende der Sitzungsgelder zu unterstützen. Wer der „Tafel“ ebenfalls helfen möchte – Spenden sind unter der Kontonummer 552048237 bei der Naspa (BLZ 51050015) unter dem Verwendungszweck „Tafelarbeit“ herzlich willkommen und selbstverständlich steuerlich absetzbar.

Das Diakonische Werk Rhein-Lahn betreibt natürlich nicht nur die „Tafeln“ in Nastätten, Diez und Bad Ems – vielfältige Beratungs- und Betreuungsangebote für Menschen im Rhein-Lahn-Kreis sind Bestandteile der Arbeit dieses sozialen Dienstes der evangelischen Kirche. Informationen darüber erhalten Sie unter www.diakonie-rhein-lahn.de

Ulrich Gasteyer, Anke Sorg, Alexander Bayer, Frau Bittner-Pommerenke, Daniel Hebben, Erich Gugler (v.l.n.r.) bei der Scheckübergabe in den Räumen der Nastätter „Tafel“

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