Bericht von der Jahreshauptversammlung am 05.04.2017:

 

Die Mitglieder der FWG-Nastätten trafen sich am 5.4.2017 zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Da bei allen Sitzungen der FWG-Nastätten interessierte Mitbürger herzlich willkommen sind, konnte auch an diesem Termin ein Gast begrüßt werden, der sich für eine Mitarbeit am Wohl unserer Stadt interessiert.

Nach einem kurzen Bericht über die Vereinstätigkeiten und die Arbeit im Stadtrat durch den ersten Vorsitzenden Alexander Bayer und den zweiten Vorsitzenden und Stadtbeigeordneten Ulrich Gasteyer stelle der Vorstand die vorgeschlagenen Satzungsänderungen, die im Vorfeld bereits allen Mitgliedern zugeschickt worden waren, vor. Die Satzung der gemeinnützigen FWG stammte noch aus dem Jahr 1983 und war in einigen Punkten den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Alle vom Vorstand vorgeschlagenen Änderungen wurden von der Versammlung einstimmig gebilligt und werden nun dem Vereinsregister vorgelegt. Insbesondere wird in der neuen Satzung nochmal deutlich hervorgehoben, dass die FWG-Nastätten e.V. ein parteipolitisch ungebundenes und ausschließlich sachbezogenes Engagement zum Wohl der Stadt Nastätten bezweckt – das heißt, dass die Mitgliedschaft in der FWG auch Mitbürgern offen steht, die Mitglied einer anderen politischen Partei sind.

Die Satzung ist für jeden interessierten Mitbürger auf der Homepage der FWG-Nastätten unter:

http://www.fwg-nastaetten.de/über-uns/satzung  veröffentlicht.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in Ihren Ämtern bestätigt. In der kommenden Wahlperiode werden weiterhin Alexander Bayer als 1. Vorsitzender, unser Stadtbeigeordneter Ulrich Gasteyer als 2. Vorsitzender, Anke Sorg als Schriftführerin, Peter Schumacher als Kassierer, und Werner Sorg als Fraktionsvorsitzender und Pressewart  tätig sein.

Im Anschluss an die Wahlen wurde noch rege über aktuelle Sachverhalte, anstehende Veranstaltungen und Projekte, sowie die äußerst konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtbürgermeister gesprochen, bevor Alexander Bayer die Jahreshauptversammlung mit einem Dank an alle Anwesenden beschloss.

Der neue/alte Vorstand:

12.06.2015

Die aktuellen Entwicklungen zu den Themen "Windkraft in Nastätten" und "Stadtentwicklung" nehmen in unserer Arbeit zur Zeit einen so großen Stellenwert ein, dass wir ihnen auf unserer Homepage eigene Seiten gewidmet haben - die jeweiligen Informationen finden Sie links in der Navigationsleiste oder hier:

Übergabe Jahresspende 2015:

Die FWG-eht vor Ort:

Am 27. November nutzten Mitglieder der FWG-Nastätten die Übergabe ihrer Jahresspende an die Freiwillige Feuerwehr Nastätten zu einem interessanten Meinungs- und Informationsaustausch.

Wehrführer Rolf Strobel stand mit einigen Kameraden und dem Vorsitzenden der „Freunde und Gönner der FFW Nastätten e.V.“, Lutz Heidecker Rede und Antwort und berichtete aus der anspruchsvollen und hoch motivierten Tätigkeit unserer Feuerwehr.

Die allgemeinen Nachwuchsprobleme der Feuerwehren wirken sich in Nastätten zur Zeit glücklicherweise nicht ganz so gravierend aus – durch die vorbildliche Nachwuchsarbeit sind in Nastätten im Moment 60 aktive Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Problem gewinnt allerdings zunehmend an Bedeutung: Da viele Feuerwehrkameraden/innen als Pendler weit außerhalb von Nastätten ihrem Beruf nachgehen, ist die Tagesbereitschaft häufig sehr schwach besetzt – als erste Maßnahme wurden schon die Alarmierungen der Wehren Nastätten und Miehlen wochentags zusammengefasst – ob und wie hier weiterhin eine einsatzfähige Truppe auch an Wochentagen vorgehalten werden kann, wird sich in Zukunft zeigen. Ein Grund mehr für die FWG-Kommunalpolitiker, bei der künftigen Entwicklung der Stadt ganz besonders auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in Nastätten, und damit verbunden, die Entwicklung von Perspektiven für junge Menschen zu achten, damit Nastätten auch weiterhin eine junge, attraktive und lebendige Stadt bleibt.

Neben allgemeinen Themen wollten die FWG-ler natürlich auch wissen, wo die Nastätter Wehr aktuell der Schuh drückt – die FWG wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten im Stadtrat und seinen Ausschüssen dafür einsetzen, dass unsere Stützpunktfeuerwehr nicht nur gut ausgestattet, sondern auch in anderen Belangen möglichst gut unterstützt wird. Schockiert mussten die FWG-Vertreter hören, dass die Feuerwehr zunehmend mit Beschwerden von Mitbürgern zu kämpfen hat: So wurde den Wehrleuten, die sich mit großem Engagement und häufig unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit für die Allgemeinheit einsetzen schon vorgeworfen, dass sie nachts aus Rücksichtslosigkeit nicht auf den Einsatz des Martinshornes verzichteten und Mitbürger dadurch um ihren Schlaf brächten! Außerdem müssen die Feuerwehrfahrzeuge sich häufig bei einem Einsatz erst mal den Weg durch ein- und ausparkende Fahrzeuge auf dem Marktplatz bahnen. Deren Fahrer sehen häufig gar nicht ein, den Einsatzfahrzeugen Platz zu machen. Diese Entwicklungen betrachten die FWG-Mitglieder mit großer Sorge und auch Verärgerung – kein/e Feuerwehrfrau/mann beansprucht Wegerecht oder Parkraum im Einsatzfall aus Lust und Laune – das Landesbrandschutzgesetz schreibt den Feuerwehren vor, dass sie innerhalb von 8 Minuten an jedem Ort in ihrem Einsatzbereich wirksame Hilfe einleiten müssen – das ist nur zu schaffen, wenn von Seiten der Bürger hier auch entsprechende Rücksicht gezeigt wird. Dass es darüber hinaus mittlerweile auch Arbeitgeber gibt, die ihren Mitarbeitern nicht erlauben, zu einem Feuerwehreinsatz ihre Arbeitsstelle zu verlassen, zeigt, dass leider auch hier der Trend von der Unterstützung der Allgemeinheit hin zu einer immer stärker werdenden Individualisierung geht. Wie wertvoll die Hilfe einer gut unterstützten Wehr ist, wird häufig erst im Schadensfall anerkannt!

Nach dem sehr informativen Gespräch überreichten die FWG-Mitglieder dann ihre diesjährige Spende: 3 Feuerwehrhelme im Wert von über 1000 Euro werden in diesem Jahr von der FWG beschafft. Dieses Geld kommt aus der Sitzungsgelderhöhung für Stadtrats- und Ausschussmitglieder, die gegen das Votum der FWG von den Ratsfraktionen beschlossen wurde – da die FWG diese ihres Erachtens unnötigen Ausgaben nicht verhindern konnte, wird der Erhöhungsbetrag nun seit einigen Jahren Nastätter Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt. Nachdem in den vergangenen Jahren das Jugendhaus, die Tafel, die Kinderkrippe oder auch der VfL ansehnliche Beträge überreicht bekamen, kann die Feuerwehr in diesem Jahr ihre Ausrüstung mit modernster Schutztechnik weiter vervollkommnen.

Das Bild zeigt die Übergabe der Helme an die FFW Nastätten. Von rechts nach links: Uli Gasteyer (FWG), Lutz Heidecker vom Verein der „Freunde und Gönner“, Wehrführer Rolf Strobel sowie die weitere FWG-Delegation mit Werner Sorg, Alexander Bayer, Anke Sorg,  Martin Ludwig, Christof Heil, Erich Gugler und Eike Schmitter.

Pressemitteilung der FWG-Stadt Nastätten e.V. vom 24.02.2015:

FWG-Nastätten begrüßt ausdrücklich, dass die SPD-Fraktion und der Stadtbürgermeister die seit Jahren angekündigte Initiative zur Einführung wiederkehrender Ausbaubeiträge endlich wieder aufnehmen

In einem am 24.02. in der Rhein-Lahn-Zeitung im Lokalteil "Nastätten"  veröffentlichten Artikel kündigt die SPD-Fraktion einen Antrag an, in dem sie die Einführung wiederkehrender Ausbaubeiträge vorschlägt. Angesichts der Tatsache, das sich alle Ratsfraktionen mit diesem Thema bereits im Jahr 2010 intensiv befasst haben (u.a. fand am 12.04.2010 dazu eine Informationsveranstaltung in Nastätten statt), und die weitere Behandlung von der FWG wiederholt gegenüber dem Stadtbürgermeister angemahnt wurde, begrüßen wir sehr, dass dieses Thema endlich wieder auf die Tagesordnung kommen soll.

Wir hätten wiederkehrende Ausbaubeiträge gerne viel früher eingeführt, aber leider wurde am 06.02.2012 auf Vorschlag der Verwaltung (nach entsprechender Empfehlung des Referenten für Straßenbeitragsrecht beim Gemeinde- und Städtebund RLP) beschlossen, „das Thema jetzt nicht weiter zu verfolgen“.

 

Dass die SPD in der letzten Wahlperiode „in den damaligen Vorgesprächen mit den anderen Fraktionen keine Mehrheiten für die Idee sah“ ist für uns nicht nachvollziehbar - auch die Mehrheitsverhältnisse in der vergangenen Wahlperiode hätten eine entsprechende Beschlussfassung ermöglicht. Vielmehr hat es innerhalb der SPD erheblichen Widerstand gegen eine Einführung wiederkehrender Ausbaubeiträge gegeben (ein entsprechendes 4-seitiges Dokument vom 21.09.2010 , mit dem aus der SPD heftig gegen diese Art der Berechnung argumentiert wurde, liegt allen damaligen Ratsmitgliedern vor).

 

Ungeachtet dessen stehen die Mitglieder der FWG aber einer gerechteren Regelung von Ausbaubeiträgen sehr positiv gegenüber und bieten gerne die konstruktive Begleitung dieses Themas an - wenn sich einzelne Fraktionen dafür die Urheberschaft ans Revers heften möchten, so tolerieren wir das gerne, solange in der Sache Fortschritte erzielt werden.

Ein Hinweis in eigener Sache:
Im "Bericht aus dem Stadtrat" vom 10.November 2014 (siehe hier) hatte sich ein Fehler eingeschlichen: 
Fälschlicherweise war der SPD-Ratskollege Korn in unserem Bericht als "Wolfgang Korn von der FWG" genannt, was er in der letzten Stadtratssitzung in sehr humoriger und wohlwollender Art zu berichtigen bat. 
Das haben wir natürlich sofort veranlasst und bitten um Entschuldigung für dden Tipppfeeler!

 

Darüber hinaus freut es uns natürlich sehr, dass wir auch die RatskollegInnen der anderen Fraktionen unseres Stadtrates als aufmerksame Leser von "fwg-nastaetten.de" begrüßen dürfen!


Berichte aus den Stadtratssitzungen vom Januar und Februar folgen in Kürze.

Ältere Berichte finden sich im Archiv.

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